Moortherapie

Bei der Moortherapie kommt das Bergkiefern-Hochmoor als Therapeutikum der Wärmetherapie zum Einsatz.

© MoorSymphonie

Bei der Moortherapie wird das Naturheilmittel Bergkiefern-Hochmoor, je nach Indikation, als Moorbad oder Moorpackung verabreicht. Die Therapie wird ärztlich überwacht, es findet sowohl eine Vor- als auch eine Nachuntersuchung statt.

Das Moorbad (Wärmetherapie)

  • Eine Moortherapie besteht aus mindestens 9 Moorbädern, wobei 3 Moorbäder pro Woche angesetzt sind.
  • Verabreicht wird das dickbreiige Bergkiefern-Hochmoor traditionell in Holzwannen.
  • Um eine entsprechende Wirkung auf den Organismus zu erreichen, soll ein Moorbad ca. 8 bis max. 20 Minuten dauern.
  • Die Temperatur des Moorbades beträgt bis zu 43° Celsius, was nicht wärmer empfunden wird als ein Wasserbad bei 37° Celsius.
  • Im Anschluss an das Moorbad erfolgen Reinigung und Nachruhe.
  • Das Moorbad wir ergänzt durch die Massagetherapie (bzw. bei einer Kur ist die Wärmetherapie im Moorbad eine Ergänzung zur klassischen Massagetherapie (KMT)).

Die Moorpackung

  • Bei einer Moorpackung wird das Moor direkt auf die betroffene Körperpartie aufgetragen.
  • Das Moor kann dabei, je nach Indikation, sowohl der Wärme- als auch der Kältetherapie dienen.
  • Als medizinische Maßnahme findet die Moortherapie im Rahmen einer Kur oder als Präventionsmaßnahme statt. Mooranwendungen können auch, als Mittel der persönlichen Gesundheitsförderung, in den Gesundheitsurlaub integriert werden.