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Geistiger Genuss – Kloster Ettal
Kräuterlein lindern
Der Ettaler Klosterlikör hat magische Fähigkeiten, sagt man. Insider reden nur vom gelben, dem roten, dem grünen und dem braunen.
Der gelbe hat sein Aussehen von Honig und Safran, der rote den vollen Geschmack der Heidelbeere und dazu nur 25% vol.
Der grüne duftet aromatisch wegen seiner 40 Kräuter (Rezeptur streng geheim!) und der braune, das ist der Magenbitter:
Edel und rassig. 45% vol, der putzt durch. Dann gibt’s noch den Hopfenhalbbitter mit dem Aroma des Hallertauer Hopfens und den Klaren. Ohne Zucker, würzig herb.
Was innerlich gut tut, hilft auch äußerlich. Arnika und Latschenkiefer, Einreibemittel aus den kundigen Händen der Klosterbrüder, machen müde Muskeln wieder munter. Die Tausendsassas von Ettal haben sich auch noch auf ein anderes Terrain begeben - das Reich der Düfte. Unter dem Oberbegriff Bonus Odor gibt es zwei Damen – und zwei Herrendüfte!
Eine Führung im Reich von Frater Vitalis ist sehr erhellend, bloß die Kräuterrezeptur wird immer noch nicht verraten!
Termine für Führungen (nur Gruppenführungen) können unter Tel: +49 (0)88 22/ 74 219 vereinbart werden.
Klosterdestillerie Ettal
Hopfen und Malz – Gott erhalt´s
Kloster Ettal hat eine fast 400-jährige Brautradition. Seit 1609 werden dort – streng nach dem Bayrischen Reinheitsgebot – die verschiedensten Biersorten von Mönchen gebraut. Das süffige Ettaler Bier ist ein klassisches Lokalbier, das dort am besten schmeckt, wo es herkommt.


