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Naturschönheiten
1. Schleierfälle
Wie fein gesponnene Brautschleier fallen sie über grünes Moos, ein Ort, wo man den Herrn der Ringe verfilmen möchte. Am schönsten sind diese Wasserfälle im Frühsommer, wenn viel Schmelzwasser abläuft oder auch im Winter zu Eis erstarrt.
Sie sind zu jeder Jahreszeit neu, bei jenem Licht anders und auf jeden Fall eine Wanderung wert.
Wie kommt man hin?
1. Von Saulgrub nach Achele-Kammerl, die Ammer überqueren, nach ca. 300 m rechts abbiegen nach ca. 2 km folgt man dem Wegweiser Ammer/Schleierfälle.
2. Vom Weiler Hargenwies an der Straße von Unternogg nach Morgenbach dem Wegweiser in Richtung Ammer/Schleierfälle folgen (kürzere Variante).
2. Scheibum
Beim Kraftwerk Kammerl ist der Einstieg für die Kanuten. Fließt die Ammer bis Rottenbuch (12km) doch durch ein tief eingeschnittenes, eindrucksvolles Tal, bevor sie wieder gemütlicher und etwas ruhiger ihren Weg zum Ammersee fortsetzt.
Und gleich am Einstieg liegt die so genannte "Scheibum", einige schräge Felsrippen – für Wanderer ein schöner, wilder Flussabschnitt, für die Kanuten ein „Kriterium“, weil sich die Scheibum je nach Wasserstand verändert.
3. Schleifmühlklamm
In Unterammergau kann man in der Schleifmühlklamm die Reste von stillgelegten Schleifmühlen sehen, jene Mühlen der Wetzsteinmacher, die dem Ort viel Reichtum gebrachten haben.
Wie kommt man hin?
Startpunkt in Unterammergau ist der Wanderparkplatz unterhalb des Steckenbergs. Von dort wandert man auf dem Forstweg Richtung Pürschling. Nach ca. 20 Minuten geht rechts ein kleinen Pfad zur Schleifmühlklamm, Sie haben Ihr Ziel erreicht.

