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Falkenwand
Die Falkenwand ist mit 180 Metern eine der höchsten Wände in den Ammergauer Alpen und gleichzeitig auch eine der Anspruchsvollsten! Die Ostwand, die allein 150 Meter hoch ist und mit zwei Siebenern in Mehrseillängen aufwartet, schließt sich gleich an die Südwand an.
Der Weg zur Falkenwand:
Am bequemsten gelangt man vom Parkplatz 200 Meter hinter dem Frauenwasserl zur bereits gut sichtbaren Südwand. Von der rechten Seite der Parkbucht sind es auf dem Trampelpfad nur knappe 20 Minuten hinauf bis zum Einstieg. Der Weg mündet an der rechten Seite der Wand, wo der Übergang zu festem Fels gut erkennbar ist, genauso wie das deutliche Dach in 20 Metern Höhe.
Falkenwand und Passagen:
Die zwei folgenden Passagen sind wohl die Bekanntesten an der Falkenwand:
"Pfister-Gedächnis-Weg"
Der Einstieg liegt genau rechts des Daches im brüchigen Wandteil und führt in zwei alpinen Seillängen unter das markante Riesendach im rechten Wandabschnitt. Ab dort führt die Tour deutlich unter dem Dach rechts aus der Wand. Hier sollte man Klemmgeräte wie Camalots zur Hand haben, denn die Strecke wartet mit Steinschlag, weiten Hakenabständen und, in der zweiten Seillänge, auch mit etwas Gestrüpp auf.
Die einzigen leichteren Stellen liegen links des Pfister-Gedächnis-Wegs mit leichten Einseillängen-Baseclimbs. Allerdings birgt der Weg auch einige Schlüsselstellen im siebten Grad, die es in sich haben und am Dach enden
"Weg der Freundschaft"
Der Weg der Freundschaft besteht aus drei Seillängen. Davon ist lediglich die erste etwas knifflig, die frei bei 8, technisch etwa bei 7- A0 liegt. Die beiden folgenden Längen führen über eine schlecht abgesicherte 5 hinauf in eine ausgesetzte 7- Verschneidung.
Zur Mitte und linken Seite der Wand hin existieren fast ausschließlich 9er und 10er-Routen.
Begehbarkeit:
Im Frühsommer, zwischen März und Juli, herrscht hier wegen brütender Vögel Kletterverbot!
