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Gute „Rad“schläge – Radeln, Mountainbiken

Radtour durch die Ammergauer Alpen, Ammergauer Alpen GmbH, Mathias Neubauer
Bildbeschreibung: Radtour durch die Ammergauer Alpen
© Ammergauer Alpen GmbH, Mathias Neubauer

Die Ammergauer Alpen einen die Pedalritter: Egal, ob man mit dem federleichten Rennrad unterwegs ist, ob man als Mountainbiker erst glücklich ist, wenn 10% Steigung überschritten sind, oder ob man es als Genussradfahrer lieber etwas flacher hat.

Sie finden für jeden Geschmack die richtige Route. Hier gibt es weite Talgründe, die sich hervorragend zum Radeln eignen – an der Ammer entlang, durch die einzigartigen Moorlandschaften und durch das inspirierend schöne Graswangtal.

Und eins sollten Sie nie vergessen: Wer ordentlich in die Pedale tritt, muss auch ordentlich essen- in den Ammergauer Alpen kommen im kurzen Abstand immer wieder urige Gasthöfe, direkt an den Radrouten gelegen wie z.B. Unternogg, Ettaler Mühle oder Fischerwirt – auch wenn es nur darum geht, ein Radler zu zischen.

Viele Radtourenvorschläge finden Sie auf der Radkarte „Radl und BergRadln“, die viele Touren mit Höhenprofilen ausweist. Sie ist für 2 € in allen Tourist Informationen der Ammergauer Alpen erhältlich.

Wer kein eigenes Rad dabei hat, findet bei Radverleihern einen geeigneten fahrbaren Untersatz.

 

Mountainbike Klassiker
Mountainbike Routen gibt es in den Ammergauer Alpen zuhauf (Moser Bike Guide bei Amazon.de), unsere Königsetappe legen wir Ihnen besonders ans Herz:

Die Umrundung des Hohen Trauchberg.
Start ist in Unternogg. Ein Waldwinkel an der Halbammer, dort wo der Märchenkönig gerne einkehrte, wenn er zwischen Linderhof und Neuschwanstein mit seiner Kutsche unterwegs war. Damals wie heute ein begnadeter Platz – hier beginnt das große stille Nichts, die Waldwelt des Hohen Trauchbergs, der teils Naturschutzgebiet ist. Hat man erst an Höhe gewonnen, gibt die Route wunderbare Blicke auf die markanten Brunnenköpfe frei.

Damals war die Gegend eine wilde: „Ein wilder Bär, ein Ochsentier gerieten aneinander hier, der Bär dacht’, krieg ich mal nen Fraß. Der Ochs verstand jedoch keinen Spaß. Ein Kämpfen gab’s voll Grimm und Wut, bis beide lagen tot im Blut.“

So geschah es einer Legende nach 1630 am Ochsenkopf, auf dem Weg nach Halblech hinunter, in einer Gegend, in der es von Bären und Wölfen nur so wimmelte.

14 km sind es abwärts ins sanftwellige Ostallgäu, malerisch und stimmungsvoll an der Halbammer entlang. Kurz vor Buching gibt’s noch eine Bärengeschichte, erschoss doch hier 1627 der Kurfürstliche Forstmeister Johannes Leuttner einen gewaltigen „Beerr“. Schöne behäbige Höfe säumen den Weg, Hainzen hängen unter den Dächern, jene Holzgestelle, an denen früher das Heu kunstvoll aufgehängt wurde, so dass das Wasser bei Regengüssen abtropfen konnte.

Auf der so genannten Königsstraße geht es retour nach Unternogg.

Charakter: 44 km, gute, feste Forstwege (kaum Schotter) und Asphaltstrecken, befahrbar mit Mountainbikes und Trekkingrädern, Steigung: 9 km ab Unternogg erst leicht bis moderater Anstieg, dann 14 km Abfahrt nach Halblech, von Trauchgau moderate Anstiege bis Unternogg, mittlere Schwierigkeit


Weiterführende Infos finden Sie unter den folgenden Punkten:



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