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Unterammergauer Kapellen- und Marterlwege
Vor der Industriealisierung waren die Menschen in den Ammergauer Alpen vor allem als Bauern, Holzarbeiter und Wetzsteinmacher tätig. Bei diesen Arbeiten wusste man um die Gefahren für Leib und Leben und so begann der Weg zur Arbeit oft mit einem kurzen Gebet an den Kapellen, die an fast allen Taleingängen heute noch stehen.
Die Kapellen, Marterl, Bildstöcke und Wegkreuze werden als Flurdenkmale bezeichnet. Mehr Informationen über die geschichtlichen Hintergründe der Flurdenkmale haben wir für Sie in dem Führer "Unterammergauer Kapellen- und Marterlwege" zusammengestellt, den Sie bei der Tourist-Information erhalten. In dem Führer sind zwei Rundwege beschrieben, auf denen Sie die verschiedensten Marterl entdecken könnnen.
Der "Rundweg rechts der Ammer" beginnt beim "Seppala´s Kreuz" in der Au. Von dort aus führt er über die Kappelkirche und in das Tal der "Engen Laine" bis zu "Steitl´s Kreuz", der letzten Station der Wanderung.
Der "Rundweg links der Ammer" beginnt am Kriegerdenkmal bei der Pfarrkirche. Von dort aus führt er über die "Gröbl-Kapelle" bis zum Alletseekreuz, dem letzten Marterl auf diesem Weg.

