Kreuzigungsgruppe

Am 25. September 1871 fand zu Ehren König Ludwigs II. eine Sonderaufführung der Oberammergauer Passionsspiele statt. Der König war derart gerührt und erschüttert zugleich, dass er den Oberammergauer Passionsspielern zur bleibenden Erinnerung die monumentale Kreuzigungsgruppe stiftete.

Beschreibung

Der König bestimmte selbst das Material, den Künstler und den Standort für das Denkmal. Über zwei Jahre arbeitete der Bildhauer Professor Halbig aus München an dem Denkmal, ehe am 2. August 1875 mit dem schwierigen Transport nach Oberammergau begonnen wurde.

Die Kreuzigungsgruppe traf am 15. August 1875 in Oberammergau ein und wurde am 15. Oktober 1875 auf dem Osterbichl eingeweiht.

Vertreten war das Königshaus durch Freiherr von La Roche. Drei Jahre lang kam König Ludwig jeweils am 15. Oktober zur Kreuzigungsgruppe zum stillen Gebet, ehe ihn die immer zahlreicher werdenden Neugierigen vertrieben.

Die Kreuzigungsgruppe besteht aus Kelheimer Marmor und war seinerzeit das größte Steindenkmal der Welt. Das Gewicht der einzelnen Figuren: Kreuz und Christus auf Sockel 600 Zentner. Die Figuren von Maria und Johannes wiegen je 40 Zentner, der Sockel 480 Zentner.

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