Ammergauer Alpen – beste Aussicht auf Erholung

Eine Region stellt sich vor. Die Ammergauer Alpen – zwischen Zugspitze und Neuschwanstein im Herzen der bayerischen Alpen gelegen – stehen für die einzigartige Verbindung einer unberührten Bergwelt mit kulturellen Schätzen sowie einer umweltgerechten, touristischen Infrastruktur.

Im Bewusstsein des hohen Wertes ihrer natürlichen Ressourcen und kulturellen Traditionen haben sich die Gemeinden Ettal, Oberammergau, Unterammergau, Saulgrub, Bad Kohlgrub und Bad Bayersoien bereits im Herbst 2004 zur Ammergauer Alpen GmbH zusammengeschlossen.

Ziel der Marketinggesellschaft ist es, Gästen den Reichtum und die Vielfalt der Region auf neue, erlebnisbetonte Weise nahe zu bringen und die Marke Ammergauer Alpen langfristig als Qualitätsmarke im touristischen Markt zu etablieren. Träger und Qualitätsgaranten der Marke sind außer Hotellerie, Privatvermietern, Kurbetrieben, Gastronomie und kulturellen Institutionen auch die Produzenten authentischer, regionaler Erzeugnisse:

So öffnete zum Beispiel im August 2005 die Schaukäserei Ammergauer Alpen ihre Pforten in direkter Nachbarschaft des Klosters Ettal. Die Milch- und Käseprodukte der Schaukäserei stammen aus regionaler Herstellung und tragen das Qualitätssiegel der Ammergauer Alpen GmbH: „Spitzenqualität aus Oberbayern von der Ammergauer Alpen GmbH empfohlen.“

Inzwischen haben sich nicht nur Gastgeber zusammengeschlossen, die aus den lokalen Produkten für ihre Gäste das so genannte „Ammergauer Alpenfrühstück“ anbieten. Auch zahlreiche Bäcker und Gastronomen des Ammertals haben sich dem Thema Regionalvermarktung verschrieben. Für ihren Einsatz, regionale Wirtschaftskreisläufe nachhaltig zu stärken, wurde die Schaukäserei Ammergauer Alpen eG sowie die Ammergauer Alpen GmbH 2006 als „Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet.

Die Wurzeln dieses Bemühens um „nachhaltige Wertschöpfung“ in der Region kann man sogar bis weit ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen: Mit der Gründung des Klosters Ettal im Jahre 1330 durch Kaiser „Ludwig der Bayer“ hielten handwerkliches Können, Kultur und Wissen um die Heilkräfte der Natur sowie ursprüngliche Gastlichkeit Einzug in die raue Bergwelt der Ammergauer Alpen.

Noch heute ist Ettal, mit seinem weltberühmten Benediktinerkloster, einer der größten Anziehungspunkte für Gäste aus dem In- und Ausland. Spirituelles und Spirituosen, wie nahe liegen diese hochgeistigen Attribute in Ettal zusammen. Seit alters her komponieren die Mönche nach überlieferten Rezepturen feinste Liköre, die inzwischen Weltruf genießen. Nahezu einzigartig ist auch die über 400-jährige Klosterbrauerei, eine der wenigen Privatbrauereien, deren Leitung tatsächlich noch in den erfahrenen Händen von Mönchen liegt. Nach den strengen Gesetzen des Bayerischen Reinheitsgebotes entstehen heute Bierqualitäten, die nur mit großer Sorgfalt, viel Geschicklichkeit und dem reinen, klaren Wasser der Ammergauer Bergwelt und erlesenen Rohstoffen zu erzielen sind.

Traumhaft und einzigartig, nur etwa 12 km von Ettal entfernt, erstrecken sich die fantastischen Gartenanlagen vonSchloss Linderhof. Von dem 1872 im Stil des Neo-Rokoko fertig gestellten Schloss wird berichtet, dass es das Lieblingsschloss des Märchenkönigs Ludwig II. gewesen sei – lag es doch in der stillen Bergeinsamkeit seiner geliebten Ammergauer Alpen. Es war das einzige Schloss, das er noch selbst bewohnte und bis zu seinem Tode fortwährend umbauen ließ. Von Linderhof aus ritt er oft über das „Königsstraßerl“ bei Altenau und Unternogg nach Neuschwanstein: sein zweites Projekt im Ammergebirge, dessen Vollendung „der Kini“ freilich nicht mehr erleben konnte. König Ludwig II. prägte ganz entscheidend das Leben in den Ammergauer Alpen und hinterließ an vielen Stellen seine Spuren.

1871 genoss Ludwig II. im Oberammergauer Passionstheater eine Separatvorstellung des Passionsspiels und als Dank stiftete der König dem Ort eine 12 Meter hohe Kreuzigungsgruppe aus Kelheimer Marmor, die nach vielen Mühen und tragischen Unfällen auf dem Transportweg über den Ettaler Sattel 1875 am Osterbichel aufgestellt wurde. Noch heute sind die Ammergauer derart königstreu, dass sie jeweils am Vorabend von König Ludwigs II. Geburtstag am 25. August auf den umliegenden Bergen Königsfeuer entfachen: Den Aufacker zieren dann am 24. August nach Einbruch der Dämmerung die Initialen des Königs im Kerzenschein und den Kofel krönt neben einem riesigen Lichter-kreuz eine große illuminierte Königskrone. Im Lichterschein er-klingt dann gegen 23 Uhr die Hymne der Königstreuen – ein Ereignis, dem Nichteingeweihte nur aus der Ferne im Tal beiwohnen können – die Königstreuen bleiben selbstverständlich unter sich.

Tags darauf, dem 25. August wird dem Monarchen mit einer Serenade im Schlosspark Linderhof gedacht.

Oberammergau– unauflöslich mit der Passion verbunden. Die Wurzeln der Spiele liegen in einem Gelübde der Oberammergauer Bürger im Jahre 1633. Die Pest hatte auch Oberammergau erreicht. Nachdem zahlreiche Oberammergauer Einwohner der Seuche zum Opfer fielen, gelobten die Bürger die regelmäßige Aufführung der Passionsspiele. Die seit 1634 im zehnjährigen Turnus aufgeführten Passionsspiele haben den Ruf Oberammergaus hinaus in die ganze Welt getragen.

Und die Welt wird immer wieder zu Gast in diesem einzigartigen Dorf sein, das inzwischen jeden Sommer auch hochkarätige Schauspiel- und Operninszenierungen auf die Bühne des Passionsspielhauses bringt. Oberammergau ist aber auch bekannt für seine wunderschönen Lüftlmalereien und für seine weltberühmten Holzschnitzer – Zeugnisse großer Kunstfertigkeiten, die gleichermaßen im Pilatushaus wie im Oberammergau Museum anschaulich werden.

Vom Passionsspieldorf aus geht es weiter nach Unterammergau– mehr als nur der kleine Bruder von Oberammergau. Hier findet man den Einstieg in die wunderbare Bergwelt der Ammergauer Alpen, ursprüngliche Dorfromantik, geprägt durch die Geschicke der Wetzsteinmacher. Fast in Vergessenheit geraten, ist die alte Tradition wieder lebendig und erlebbar geworden: 2012 eröffnete am Originalschauplatz in der idyllischen Schleifmühlklamm wieder eine Wetzsteinmühle, die zu Schauzwecken betrieben wird.

Saulgrub– Naturerlebnis pur: Ein Quellbach stürzt am Ufer der Ammer in leichten Wasserschleiern über einen Hang, der Kalk lagert sich an Moosen, Blättern, Ästen ab. Im Laufe der Zeit wächst so der besondere Tuff-Stein. In diesem verwunschenen Reich des sanften Rinselns und Plätscherns ist die Natur noch ganz bei sich. Der Ammer hat man hier freien Lauf gelassen, mal windet sie sich leise, mal bricht sie sich in all ihrer Wildheit Bahn durch einen 70 m tiefen Canyon. Hier, in Deutschlands größtem zusammenhängendem Naturschutzgebiet, glaubt man fast im Paradies zu sein.

Naturheilkraft aus der Erde – dafür stehen Bad Kohlgrub und Bad Bayersoien am nördlichen Rand der Ammergauer Alpen: Alpines Bergkiefernhochmoor, Bewegung im Reizklima, gesunde, herzhafte Kost und gelebte Gastlichkeit – das sind die Zutaten für ganzheitliche Erholung und Gesundung an Körper, Geist und Seele. Bad Bayersoien und Bad Kohlgrub haben sich ganz der Gesundheit und dem Wohlbefinden verschrieben. In diesen beiden Bädern hat Wellness Tradition und folgt keinen kurzlebigen Trends. Mit viel Liebe zum Detail und mit dem Gefühl für die besondere Note werden hier für jeden Gast individuelle Gesundheitsprogramme und wirkungsvolle Heilungsalternativen entwickelt.

Entschleunigen Sie sich und finden Sie Erholung und Entspannung in ursprünglicher Natur mit der einzigartigen Heilkraft der Ammergauer Alpen typischen Bergkiefernhochmoore und Kräuter, erleben Sie kulturelle Vielfalt und künstlerische Traditionen, bleiben Sie fit mit Wander- und Bergtouren für die ganze Familie und – im Winter – auf den gut gespurten Loipen der Ammergauer Alpen. Höhepunkt im Jahreslauf ist für jeden Langläufer der weltberühmte „König Ludwig Lauf“, der am ersten Februarwochenende 2012 zum 40. Mal stattfand. Ca. 4.000 Langläufer gehen hier in dem-  nach dem schwedischen Wasa-Lauf - größten Volkslanglauf Europas an den Start.

Die Wandermöglichkeiten der Region sind so vielfältig wie auch ihre Landschaft. Der Meditationsweg Ammergauer Alpen führt auf einer kulturell faszinierenden Strecke durch das ganze Ammertal von Schloss Linderhof bis zur Wieskirche. Allein oder als geführte Tour begegnen dem Wanderer entlang des Weges bei traumhaften Ausblicken 15 Stationen zum Nachdenken und Erholen.

Weitere Informationen: Ammergauer Alpen GmbH, Eugen-Papst-Str. 9a, D-82487 Oberammergau, Tel.: +49 (0) 8822 /922 740, info@ammergauer-alpen.de, www.ammergauer-alpen.de