Vom Wunschkind bis zu den Wechseljahren

Das Naturheilmittel Moor begleitet Frauen durch alle Lebensphasen

Während die wissenschaftliche Erhebung der Wirksamkeit des Naturheilmittels in den Ammergauer Alpen sich in der Endphase befindet, verzeichnet die Moortherapie weiter zufriedene Patientinnen bei den Behandlungsfeldern „unerfüllter Kinderwunsch“ und „klimakterische Beschwerden“

Moorpackungen und Moorbäder werden bereits seit Generationen zuverlässig gegen zahlreiche rheumatische Beschwerden von Arthrose bis Gicht eingesetzt. Die lindernde und heilende Wirkung des Moores ist bei diesen Indikationen wissenschaftlich anerkannt, die Anwendungen können ärztlich verordnet werden. Ein weiteres Einsatzfeld der Therapie in den Moorheilbädern Bad Kohlgrub und Bad Bayersoien ist die Behandlung von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch und Frauen mit klimakterischen Beschwerden.

Andrea Müller aus Sachsen hat die positive Wirkung des Moores sozusagen am eigenen Leib erfahren. 2009 kam sie, gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten, in die Ammergauer Alpen um sich mit Unterstützung der Moortherapie ihren Kinderwunsch auf natürliche Weise zu erfüllen. „Insgesamt mehr als 3 Jahre habe ich versucht schwanger zu werden. Ich war bei 3 verschiedenen Gynäkologen, die nur eine Antwort kannten: Hormone. Das war mir zu wenig, ich hatte ganz andere Ansprüche und war mir ganz sicher, dass es Alternativen gibt. Ich wollte, dass mein Körper das aus eigener Kraft schafft, ich vertraue auf die Natur.“ erzählt Müller heute. Sie vertraute auf Empfehlungsmarketing. „In einem Internet-Forum habe ich dann über diese Therapie erfahren: ehemalige „Moor-Babys“, die nun inzwischen schon erwachsen waren und anderen Frauen den Tipp gaben. Ich las über Bad Kohlgrub und dass es da Studien darüber gibt.“ so Müller weiter.

Nachdem sie bereits andere alternative Therapien ausprobiert hatten, verbrachte das Paar drei Wochen in Bad Kohlgrub. Neben zahlreichen Moorbädern und Massagen nutzen die beiden ihren Aufenthalt auch für ausgiebige Ausflüge. Inzwischen sind die Müller-Bernhagens glückliche Eltern eines Sohnes. Der kleine Jan Frederick kam 11 Monate nach dem Urlaub seiner Eltern zur Welt. Andrea Müller ist davon überzeugt, dass die Moortherapie bei ihr zu einer Schwangerschaft geführt hat und nicht allein ihr glaube daran und die psychische Entspannung.

Die junge Mutter rät allen Paaren, die sich ein Kind wünschen und die Moortherapie in Erwägung ziehen, es einfach auszuprobieren und den Urlaub zu genießen.

Die lindernde und heilende Wirkung des Naturheilmittels begleitet Frauen übrigens durch alle Lebensphasen. So auch durch die Phase des Übergangs von der reproduktiven zur postmenopausalen Phase, dem Klimakterium. Die ausgleichende Wirkung des Moores auf den Hormonaushalt der Frau kann sich lindernd auf die im Volksmund als „Wechseljahrsbeschwerden“ bekannten Symptome auswirken. Ruhe, Entspannung und Abstand vom Alltag tragen dazu bei, das psychische und emotionale Gleichgewicht wieder herzustellen.

Bereits 2005 wurde eine erste wissenschaftliche Untersuchung des Bergkiefern-Hochmoores der Ammergauer Alpen veröffentlicht. Darin konnte nachgewiesen werden, dass verschiedene Substanzen des Badetorfs bei der Anwendung durch die Haut in den Organismus gelangen. Kurarzt Stephan Lauter aus Bad Kohlgrub erklärt dies so: „Die speziellen Wirkstoffe des Moors durchdringen die Haut und lösen eine Ausschüttung von körpereigenen Hormonen aus“. Diese Substanzen wirken sich unter anderem hormonregulierend aus. In Kombination mit der Wärmewirkung des Moores, auch schlecht durchblutete Körperregionen werden intensiv durchwärmt, lässt sich daraus bereits eine wissenschaftliche Erklärung für die positive Wirkung einer Moortherapie ableiten. Wie bei vielen alternativen Heilmethoden so spielt auch bei der Moortherapie die Aktivierung der Selbstheilungskräfte eine große Rolle.

Ein weiterer positiver Begleiteffekt des Moores, den vor allem Frauen zu schätzen wissen, ist der Einfluss des Badetorfs auf die Haut. Die pflegende, stimulierende, durchblutungsfördernde und entzündungshemmende Wirkung lässt die Haut zart, straff und geschmeidig werden. Durch die verstärkte Durchblutung im Moorbad wird die Ausscheidung von Wasser gefördert, was einer Cellulitisbehandlung dienlich ist.

Ein Allheilmittel ist auch das Moor leider nicht, doch vermag es eine Vielzahl von Beschwerden zu lindern und zu heilen – und dies ohne die unerwünschten Nebenwirkungen von Hormontherapien und anderen Präparaten der Schulmedizin. Inwieweit der Entspannungseffekt eine Rolle spielt? Das muss letztendlich jeder Gast selbst bewerten. Die vielfältige Landschaft der Ammergauer Alpen, die grünen Wiesen und sanften Hügel – gespickt mit Orten der meditativen Einkehr – tragen auf jeden Fall das ihre dazu bei, das seelische Gleichgewicht wieder herzustellen.

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