Ursprünge & Abbau: Bergkiefern-Hochmoor

Naturheilmittel. Nachhaltig. Wirksam.

Was ist das Bergkiefern-Hochmoor?

Am Ende der Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren blieben im Bereich rund um den Naturpark Ammergauer Alpen viele kleine Seen, Weiher und Tümpel zurück. Diese Gewässer verlandeten durch Ablagerung abgestorbener organischer Organismen. Als Niedermoore wurden sie anfangs aus dem Grundwasser gespeist. Im Laufe der Jahrhunderte riss der Kontakt zum Grundwasser ab und es entwickelten sich Hochmoore, die rein durch den Niederschlag versorgt werden.

 

Moor-Fakten

10.000  Jahre

Das Bergkiefern-Hochmoor entstand mit dem Ende der letzten Eiszeit.

700  Tonnen CO2

Moore sind Klimaschützer! Je nach Art des Bodens speichern Moore bis zu 700 Tonnen CO2 pro Hektar. Das ist sechsmal so viel wie ein regulärer Hektar Wald!

3000  Prozent

Torfmoose, die für das Wachstum von Mooren zuständig sind, können bis zu 3000 Prozent ihrer Trockenmasse an Wasser speichern.

Ein Moorvollbad wird auf etwa 42 °C erwärmt. Dadurch wird der Körper in ein künstliches Heilfieber versetzt und wird zur Selbstheilung angeregt!

3  Prozent

Moore bedecken weltweit 3 Prozent der Erdoberfläche. Gleichzeitig speichern sie aber etwa 26-44% des gesamten im Boden gelagerten CO2s!

Der Moorstich

Das Moor wird in traditioneller Handarbeit direkt in der Region abgebaut und auf kürzestem Wege zur Aufbereitung zu den Moorexperten und Anwendungsbetrieben gebracht.

Nachhaltigkeit: Nach der Verwendung wird das Moor zurück in das Abbaugebiet eingebracht. Im Laufe von etwa einem Jahrzehnt regeneriert es sich dort vollständig.

Die Moorlehrpfade

Auf den Moorlehrpfaden von Bad Kohlgrub und Bad Bayersoien wird die Entstehung und Bedeutung des hoch sensiblen Ökosystems erklärt. Besucher erfahren, wie ein Moor entsteht, abgebaut, aufbereitet und renaturiert wird.