Die Kirche St. Franziskus wurde 1858 im neugotischen Stil gebaut und am 27. August 1860 durch Erzbischof Gregor von Scherr eingeweiht. Bis 1858 stand am gleichen Platz eine Heilig-Kreuz-Kapelle, die 1723 errichtet und 1777 erneuert wurde. Diese kleine Kapelle fiel dem Neubau der Kirche zum Opfer.

Schutzpatron der Kirche ist der Hl. Franziskus von Assisi. Die Innenausstattung ist nur noch teilweise erhalten und wurde im 18. und 19. Jahrhundert durch neue Einbauten ergänzt. Aus dem 18. Jahrhundert stammen das Ölbergbild, der Kreuzweg und die Hinterglasbilder aus dieser Zeit.

Der Altar für die Messfeier und der Taufstein wurden erst in den 1990er Jahren aufgestellt. Der Hochaltar befindet sich an der Ostwand des Chorraumes, die Statue des Kirchenpatrons bildet dort den Mittelpunkt.

© Eberhard Starosczik

Die Kapelle wurde 1909 mit einem einfachen gewölbten Raum mit westlich angefügter Altarnische erbaut . In der Kirche stehen textil bekleidete Holzfiguren des gefesselten Heilands, die aus der Kohlgruber Pfarrkirche stammen. Das Kreuz mit schmerzhafter Muttergottes stammt aus dem 19. Jahrhundert

 

 

Diese Kapelle wurde im Jahr 1903 von einem Forstmeister aus Dank dafür gestiftet, dass er in 45 Jahren bei der schweren Holzarbeit, im Halbammergebiet, an Leib und Leben unverletzt geblieben ist. 

 

 

© Ammergauer Alpen

Die Kuratiekirche in Altenau ist dem Heiligen Antonius von Padua geweiht. St. Antonius ist, dem damaligen Zeitgeist im Klassizismus entsprechend, schlicht ausgestattet. Das Hochaltarbild zeigt den heiligen Antonius mit dem Jesuskind, die Seitenaltäre den Schmerz Mariens: Am linken Seitenaltar betrauert Maria ihren Ehemann Josef, am rechten Seitenaltar befindet sich eine Pietà, also eine Darstellung Mariens mit ihrem vom Kreuz genommenen Sohn.
 

Die Kapelle wurde 1778 errichtet und ist dem heiligen Josef geweiht. Dieser ist sowohl im Hochaltarbild, als auch in einem Deckenfresko zu sehen. Dieses Deckenfresko stmmt von dem Oberammerguer Lüftlmaler Franz Serah Zwinck und zeigt die Vermählung Josefs mit Maria.

 

 

© Ute Oberhauser